Folgen schlechter Usability

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In den USA gibt es ja die “Ökoprämie” auch schon eine Weile. Dort wird das Programm im Volksmund “cash for clunkers” genannt.
Das Programm war sollte bis 31. Oktober laufen und den Amerikanern, die sich ein neues sparsameres und umweltschonenderes Auto kaufen Bargeld bescheren.
Um die cash for clunkers Prämie zu bekommen mußten sie nur ein 13 (!!!) seitiges Formular ausfüllen. Da das Formular aber viel zu lang und vor allem nicht leicht ausfüllbar ist, muss die Amerikanische Regierung nahezu jedes eingereichte Formular mühevoll manuell nachbearbeiten.

Folgen davon:

  • Bisher wurden lediglich 145 Millionen Dollar, bzw. 7% der bereits beantragten 1.9 Milliarden Dollar, ausbezahlt.
  • Das Programm wurde nun diese Woche, 2 Monate vor dem eigentlich angekündigten Ende, gestoppt, weil ihnen das Geld ausgegangen ist.

“Workers have reviewed about 40 percent of the applications filed, andmany have been rejected and then returned to the dealer for possible resubmission.” “dealers were not told why their applications had not been approved and were having to review the entire form to determine what went wrong.”

Hätte die Regierung eine Woche in ein Usability Review des Formulars gesteckt wären die Verwaltungskosten, die bereits jetzt nach Schätzungen des Ministeriums für Transportwesen und Verkehr bei ca. 100 Millionen US$ liegen, um einiges reduzierbar gewesen, die Ausfüller, in diesem Fall die Händler, wären weniger frustriert und die Kohle hätte um einiges schneller ausbezahlt werden können.
Selbst die NYTimes hat dieses Thema[1] sehr kritisch aufgegriffen.

so long
Michel

[1]http://www.nytimes.com/2009/08/21/business/21clunkers.html?_r=1

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One Response to “Folgen schlechter Usability”

  1. Deeyn 7 July 2011 at 14:39 #

    On the first sight it seems to look like it was correct but if you compare it there is no sense in this…


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