Microsoft Virtualisierung… ein Erfahrungsbericht

Ich habe in den letzten Tagen einige Stunden damit verbracht die neue Microsoft Virtualisierungsschiene (Hyper-V Server, Windows Virtual PC RC, Windows 7 Native Boot) zu evaluieren.Leider bin ich etwas ernüchtert…aber mehr dazu später.

Stuck in a boxMicrosoft gibt ja an, dass alle oben beschriebenen Technologien auf der gleichen Basis aufgebaut sind. Es wird  einerseits die Intel bzw. AMD Virtualisierungstechnologie verwendet, die in die neuen Prozessoren integriert ist. Diese muss im BIOS aktiviert werden und soll mehr Performace bei der Ausführung von virtuellen Maschinen bringen. Andererseits ist das zugrundeliegende Festplattenformat .VHD…das Format heißt zwar bei Virtual PC 2007 auch schon so, ist aber mit den neuen Produkten nicht kompartibel.

Soweit sogut. Ich habe also einen Hyper-V Server 2008 (zu vergleichen mit VMware ESX Server o.ä. ) installiert und dort einige virtuelle Maschinen erstellt. Funktionert soweit toll. Genauso habe ich unter Windows 7 mit dem Virtual PC RC eine virtuelle Maschine erstellt – auch das funktionert recht gut.

Jetzt soll es aber möglich sein, diese virtuellen Maschinen nativ zu booten. Ich habe dazu einige Anleitungen im Internet gefunden. Leider ist es nicht möglich, die in Windows 7 erstellte VHD zu booten, da eine Fehlermeldung “Partitionstabelle fehlerhaft” erscheint. Gleiches passiert mit dem VHDs, die unter Hyper-V Server 2008 erstellt wurden. Eigentlich ist es sogar noch schlimmer -> BlueScreen.

Mein letzter Versuch war, eine unter Hyper-V Server 2008 erstellte virtuelle Maschine auf Windows 7 mit dem Virtual PC RC zu betreiben…aber leider auch da Fehlanzeige -> BlueScreen in der VM.

Ich würde das mal als Kinderkrankheiten deuten…coole Technologie, aber leider noch nicht verwendbar. Ich hätte mich besonders auf das native booten gefreut. Endlich Entwicklungsmaschinen, die nicht wegen dem zugrundeliegendem Host-OS langsam sind.

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2 Responses to “Microsoft Virtualisierung… ein Erfahrungsbericht”

  1. phil 2 September 2009 at 14:20 #

    Virtualisierung scheint eine Technologie zu sein die doch noch einige Jahre braucht bis sie annährend ihr Potential (auf der Workstation) ausgeschöpft hat. Gute Ansätze gibt es allerdings genug (vmware server, zen, …).

  2. Christian Kiesewetter 2 September 2009 at 17:51 #

    Schade, schade, …
    Dann müssen wir wohl weiterhin unsere Kundenpräsentationen mit VMWare Images machen *duck*


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